Ein Bollwerk gegen Strache

Gerhard Kurzmann, Spitzenkandidat der FPÖ Steiermark und Mitglied der SS-Kameradschaft IV – ein möglicher Partner für den Sozialdemokraten Franz Voves. Und Werner Faymann mischt sich nicht ein.

Michael Häupl lässt mit Geldern der Stadt Wien (rd. € 100.000/Jahr) regelmäßig im Hetzblatt der FPÖ (NFZ) inserieren. Und Werner Faymann mischt sich nicht ein.

Martin Graf wird mit den Stimmen so mancher sozialdemokratischer Abgeordneter dritter Nationalratspräsident. Und Werner Faymann mischt sich nicht ein.

Im Land der vom Himmel gefallen Sonne regiert die ÖVP mit den Freiheitlichen. Doch irgendwie nimmt das niemand mehr ernst. Neuerlich salonfähig werden Strache, Kurzmann und Co. erst durch die Sozialdemokratie. Dabei geht es um weit mehr als die Steiermark. Ihren eigenen Parteitagsbeschlüssen zum Trotz arbeitet die SPÖ an einer neuen Option. Zum Kotzen, betrachtet man die Politik des möglicherweise neuen besten Freundes. Egal was letztlich rauskommt. Der Schaden ist schon angerichtet. Die SPÖ holt die Freiheitlichen zurück in die Normalität.

Ich würde keine Sekunde in einer Partei bleiben, die es toleriert auf Bundes- oder Landesebene mit rechten Hetzern zu koalieren. Doch in der SPÖ bleibt der innerparteiliche Aufschrei der Anständigen aus.

Häupl – ein Bollwerk gegen Strache – ich kann’s nicht mehr hören. Wer die Wiener SPÖ für den Sündenfall in der Steiermark auch noch belohnt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

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4 Antworten zu “Ein Bollwerk gegen Strache

  1. Pingback: Ja zu Rot-Blau in der Steiermark!

  2. welcher sündenfall der spö in der stmk? – noch koalierens ja nicht?! oder hab ich was verpasst? –

    das ~10% der leute in der stmk blau gewählt haben sollte auch in der politik respektiert werden – durch das ausschließen der rechten rand partei hat man ihr jedenfalls nicht geschadet – eher im gegenteil – und voves hat vor der wahl die fpö NICHT kategorisch ausgeschloßen – und macht er auch jetzt nicht…

    imho:
    * glaube ich ja nicht das rot + blau in der stmk realität wird – und das ist auch gut so
    * und warum bedarf es einem “bollwerk gegen strache?” bessere politik machen als HC, leute positiv stimmen usw. und nicht gegen irgendwas/irgendwen…
    anyway

    LICHTUNG!
    Manche Menschen glauben
    Man könnte lechts und rinks
    Nicht verwechsern
    Werch ein Illtum
    (ernst jand)

  3. ein steirischer klubobmann der mitglied bei der ss-Kameradschaft IV ist, ein Neo-Abgeordneter der dem Nationalsozialismus neutral gegenüber steht

    http://www.news.at/articles/1039/13/278586/stehe-nationalsozialismus-neo-fp-mandatar-gesinnung

    sorry – wenn sich hier voves grundsätzlich eine koalition vorstellen kann hat all mein verständnis ein ende – da ist es dann letztlich egal, was bei den verhandlungen rauskommt

  4. Alles schön und gut aber warum soll ich als Mann eine radikale feministische Partei unterstützen die folgenden § unterstützt:
    http://bit.ly/menschenrechtswidrig.
    Der EU- Gerichtshof hat die Menschenrechtswidrigkeit dieses § erkannt.
    Die extremen Rechtsausleger bei der FPÖ laufen noch ein zwei Jahrzehnte mit und dann gibt’s die eh nimmer.
    Eigentlich solltet ihr froh sein dass es die gibt.
    Eine FPÖ ohne ihren extremrechten deutschtümelnden Rand wär die Nummer 1 in Österreich.
    Neutralität zum Nazionalsozialismus is total irre, keine Frage.
    Die Effen kapieren halt nicht, dass das wählerstimmenmäßig nix bringt sondern schadet.
    Es ist ja ein offenes Geheimnis , dass HC nicht will, dass Martin Graf im Wiener Wahlkampf mitmischt.

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