Monatsarchiv: November 2017

Kulturausschuss vom 28.11.2017

SHIFT geht in die dritte Runde. Damit geht ein Erfolgsprojekt weiter. Die Ausschreibung erfolgt im Frühjahr 2018. Diese und viele weitere Unterstützungen wurde im letzten Kulturausschuss beschlossen.

Trotz angespannter Budgetsituation gibt es im Kulturbereich mit Ausnahme der Vereinigten Bühnen keine Kürzungen Ganz im Gegensatz zu  blau-schwarzen Kürzungsphantasien.

 

Der von der FPÖ schon mit ihren Angriffen auf die Josefstadt ausgerufene Kulturkampf geht dabei unveränder weiter. LINK*, Petersplatz, Werk X und WUK aber auch Demokratiezentrum und DÖW wurden von der FPÖ abgelehnt. Es verwundert nicht, lässt jedoch auf Bundesebene einiges befürchten.

Im Bereich des Presse und Informationsdienstes der Stadt Wien kommt es zu einer weiteren Reduktion der Inseratenschaltungen. Nachdem im Jahr 2015 noch rd € 30 Mio. in der Medientransparenzdatenbank als Ausgaben der Stadt ausgewiesen wurden, wird für kommendes Jahr nur noch von der Hälfte dieses Wertes ausgegangen. Auch wenn ich mir persönlich eine weitere Reduktion (insbesondere im Boulevard) gewunschen hätte, erscheint mir dieser Kompromis mit unserem Koalitionspartner fürs kommende Jahr erträglich.

Nachdem es sich diesmal um eine ausgesprochen umfangreiche Tagesordnung handelt ein kurzer Aufriss aus dem Kulturbereich: IG Kultur Wien, Basis.Kultur.Wien, Metropol, Drachengasse, Gloria Theater, Inter-Thalia Theater, Kabinetttheater, Link/Kosmos, Einjahresförderungen, Konzeptförderungen (2 jährig), Odeon, Toxic Dreams, Taschenoper, Neue Oper Wien, Insert/Uhlich, Petersplatz, VBW, TAG, Liquid Loft, Lilarum, Stadtkino, Viennale, Gartenbaukino, Symphoniker, Volksliedwerk, Schauspielhaus, WUK, Tanzquartier, Rabenhof, Rahmenbetrag off-Szene, Sirene Operntheater, Alte Schmiede, Rahmenbetrag Filmfestivals, Werk X. Weitere Tagesordnungspunkte betreffen Sport, PID, Wissenschaft und Museen.

Zu Beginn wie immer all jene Punkte die nicht einstimmig verabschiedet wurden.

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Kulturausschuss vom 6.11.2017

Wien gedenkt WiderstandskämpferInnen immer wieder mit der Bennenung öffentlicher Verkehrsflächen. Ganz besonders freut es mich, dass diesmal auf Antrag des 4. Bezirks auch meine Großmutter unter den so geehrten ist.

Umso beschämender das Verhalten der Freiheitlichen. Keine einzige, der fünf nach WiderstandskämpferInnen benannten Verkehrsflächen, findet die Zustimmung der wahrscheinlich kommenden Regierungspartei. Höflich ausgedrückt, zum Genieren.

Post Nr. 4 – Die Parkanlage (SCD 20947) in 1010 Wien, im Bereich der U-Bahn Station Schottenring, wird nach Jonny Moser (Prof. Dr. phil. Jonny Moser; 10. Dezember 1925 bis 23. Juli 2011; Historiker, Zeitzeuge) in „Jonny-Moser-Park“ benannt.

Post Nr. 5 – Die Parkanlage (SCD 20255) in 1050 Wien, zwischen Rüdigergasse und Grüngasse, wird nach Willi Frank (Willi Frank; 12. Februar 1909 bis 19. Februar 1945; Schlosser, Widerstandskämpfer) in „Willi-Frank-Park“ benannt.

Post Nr. 8 – Die Verkehrsfläche (SCD 12779) in 1210 Wien, im Bereich Leopoldine-Padaurek-Straße (Projekt Siemensäcker), wird nach Selma Steinmetz (Dr. phil. Selma Steinmetz; 1. September 1907 bis 18. Juni 1979; Bibliothekarin, Autorin, Widerstandskämpferin, baute ab 1963 die Bibliothek des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes auf) in „Selma-Steinmetz-Gasse“ benannt.

Post Nr. 9 – Die Verkehrsfläche (SCD 12780) in 1210 Wien, im Bereich Leopoldine-Padaurek-Straße (Projekt Siemensäcker), wird nach Ferdinand Platzer (Ferdinand Platzer; 25. März 1906 bis 18. Dezember 1942 hingerichtet; Elektriker, Widerstandskämpfer) in „Ferdinand-Platzer-Gasse“ benannt. Auf Grund der geänderten topographischen Gegebenheiten ist die alte Verortung der Ferdinand-Platzer-Straße somit gegenstandslos.

Post Nr. 14 – Die Verkehrsfläche (SCD 00399) in 1040 Wien, im Bereich Margaretenstraße / Heumühlgasse, wird nach Ida Margulies (Dr. Ida Margulies; 15. November 1910 bis 16. Jänner 2003; Widerstandskämpferin) in „Ida-Margulies-Platz“ benannt.

Die voranstehenden fünf Benennungen wurden gegen die Stimmen der FPÖ angenommen

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