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Nachhilfeunterricht für den „Standard“ – Demokratie bei den Grünen

„Recherchieren zerstört die G’schicht“ – eine alte JournalistInnenweisheit. Hätte es eines Beweises dafür bedurft – Hans Rauscher und Michael Völker liefern diesen in ihren letzten Kommentaren über die Grünen. Keine Ahnung von der Realität – Hauptsache das Maul weit aufgerissen.

„Das was da gerade läuft, ist die Disziplinierung der Grünen durch die bürgerliche Journaille und linksliberale Besserwisser. Die basisdemokratischen Flausen sollen sie sich gefälligst abgewöhnen, Professionalisierung, Regierungsfähigkeit ist angesagt …“, stand vorgestern in facebook als Kommentar zu meinem letzten Blog-Beitrag „Nachdenken bringt’s“.

Zwei Tage danach offenbart die Qualitätszeitung, wie richtig diese Einschätzung ist. Aber immerhin – „die Grüne Basis“ ist Kopf des Tages. Doch die Wiederholung von Stereotypen macht diese noch lange nicht richtiger.

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Nachdenken bringt‘s

Chaos, Streit, Spaltung, Parteiwechsel – was ist nur los mit den Grünen? Glaubt man der medialen Berichterstattung ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Selbstauflösung. Zunächst der sechste, dann der achte Bezirk und jetzt auch noch ein Grüner Bundesrat – das einzige womit sich Grüne beschäftigen: mit sich selbst. Nichts scheint angeblichen Qualitätsblättern ebenso wie Boulevard- und Gratiszeitungen erwähnenswerter als angebliche Querelen innerhalb der Grünen.

Es liegt mir fern zu glauben, ein Blogbeitrag könnte diesem Trend Einhalt gebieten. Dennoch erlaube ich mir einmal einen gänzlich anderen Blick auf die Entwicklungen der letzten Monate.

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